Jugendliche auf den Umzug vorbereiten – Mit Verständnis und Geduld

Einem Umzug sieht die ganze Familie mit gemischten Gefühlen entgegen. Einerseits ist da die Vorfreude auf ein neues Zuhause und die positiven beruflichen Veränderungen, die häufig Grund für einen Familienumzug sind. Andererseits verlässt man das vertraute Umfeld, die Kontakte zu Freunden werden weniger oder brechen ab und viel Unbekanntes kommt auf die jedes einzelne Familienmitglied zu. Trotz aller rationalen Überlegungen ist ein gewisses Maß an Unsicherheit unvermeidlich.

Die Erwachsenen verarbeiten das eher leichter, denn sie haben in der Regel die Entscheidung für den Umzug getroffen und dafür gute Gründe gehabt. Auch kleineren Kindern gelingt die umzugsbedingte Umstellung relativ leicht. Ihre Freundschaften am alten Wohnort sind noch locker und sie fühlen sich dort am wohlsten, wo auch Mutter und Vater sind.

Bei Jugendlichen sind psychische Probleme durch einen Umzug nicht auszuschließen

Ein Umzug mit Teenager, insbesondere mit Jugendlichen in der Altersgruppe zwischen 12 und 15 Jahren bedeutet für diese jedoch eine deutlich stärkere Belastung. Sie befinden sich in einem Lebensabschnitt, der Pubertät, der auch ohne Umzug schon ziemlich kompliziert ist und häufig von einem stark eingeschränkten Selbstwertgefühl begleitet wird. In dieser Zeit sind die soziale Kontakte außerhalb der Familie wichtiger als in jedem anderen Lebensabschnitt. Der Freundeskreis definiert sich durch vertrauensvolle, enge Beziehungen und die „Clique" ist sehr wichtig, um mit den Alltagssituationen an der Schwelle zum Erwachsenwerden zurechtzukommen.

Als extrem belastend wird die Umzugssituation besonders dann empfunden, wenn Jugendliche in dieser Zeit das Abenteuer ihrer „ersten Liebe“ erleben. Darüber hinaus entfallen mit einem Umzug die vertrauten täglichen Abläufe und neue Herausforderungen sind zu meistern. Besonders auf den bevorstehenden und unumgänglichen Schulwechsel reagieren häufig auch gute Schüler zunächst mit ängstlicher Zurückhaltung. Es wartet eine neue Schule mit einem voraussichtlich anderen Lernstand, neuen Lehrern und unbekannten Mitschüler, die einem Neuankömmling möglicherweise ablehnend gegenüberstehen.

Die Summe dieser vielen, einen Jugendlichen belastenden Umstände erfordert, dass Eltern nicht nur Verständnis dafür entwickeln, sondern mit aktiver Unterstützung ihren Teenager auf den Umzug vorbereiten.

Auch kleine Kinder müssen gut auf einen Umzug vorbereitet werden. In unserem Ratgeber finden Sie hilfreiche Tipps, wie Sie einen Umzug mit Kindern meistern.

So vermeiden Sie Probleme beim Umzug mit Teenagern

Trotz höheren Alters ist viel Verständnis nötig

Eltern sollten nicht den Fehler machen, aufgrund des höheren Alters eines Jugendlichen ein größeres Verständnis für die Umzugssituation zu erwarten. Im Gegenteil, Jugendliche sind wesentlich mehr auf die Unterstützung von Ihnen als Eltern angewiesen als kleinere Kinder. Trotz der eigenen Belastung sollten Sie genügend Zeit für gemeinsame Gespräche und verständnisvolles Zuhören aufbringen. Binden Sie Ihre jugendlichen Kinder in die Entscheidungen rund um den geplanten Umzug ein. Machen Sie Wohnungsbesichtigungen und die abschließende Auswahl zu einem gesamtfamiliären Thema, in das auch die Wünsche und Vorstellungen Ihrer Kinder einfließen. Das gilt auch ganz besonders für die Auswahl der neuen Schule, die Sie nicht ohne die aktive Beteiligung der direkt Betroffenen vornehmen sollten.

Langsam an die neue Umgebung gewöhnen

Es ist wichtig, ein Gefühl dafür aufzubauen, dass der Umzug nicht nur Gutes für die Eltern und deren beruflicher Situation bereithält, sondern allen Familienmitgliedern die Chance zu neuen positiven Erfahrungen bietet. Sehr wichtig ist auch, dass der Kontakt zum alten Lebensumfeld, zur „Clique“, nicht abrupt endet. Lassen Sie Ihren Kinder die Freiheit, alle Kontaktmöglichkeiten, die Social Media, FaceTime und Skype bieten, zu nutzen. Auch Sie selbst werden neue Kontakte aufbauen und pflegen müssen. Vielleicht beginnen Sie mit dem leider etwas aus der Mode gekommenen Brauch, sich allen neuen Nachbarn vorzustellen. Wenn Sie dabei auch Ihre Kinder mitnehmen, haben diese die Chance, auf Gleichaltrige mit der gleichen Wellenlänge zu treffen. Oder Sie laden alle Nachbarn und deren Nachwuchs zu einer Kennenlern-Party ein.

Den Jugendlichen bei seinen Interessen unterstützen

Nicht nur Schule und Nachbarschaft bieten Gelegenheiten, gleichaltrige Teenager kennenzulernen. Wecken Sie den Wunsch, sich einem Verein oder einer vergleichbaren Gruppe anzuschließen, die den Interessensgebieten Ihrer Kinder entspricht und gemeinsame Freizeitmöglichkeiten anbieten. Alles hilft, einem neuzugezogenen Jugendlichen soziale Anschlüsse zu finden und einen neuen Bekanntenkreis aufzubauen. Und schon ein einziger Freund oder Freundin genügt, um aus einem traurigen Teenager wieder ein zufriedenes Familienmitglied zu machen.

Der Umzugservice von Movinga hilft Ihnen, Zeit für die Familie zu finden

Movinga bietet Ihnen die Möglichkeit, den Umzug und alle damit verbundenen Arbeiten komplett an einen kompetenten Partner zu deligieren. Sie ersparen sich unnötigen Aufwand und den daraus resultierenden Stress. Es bleibt Ihnen Zeit, sich um die Belange Ihrer Familie und ganz besonders um die Sorgen und Nöte Ihrer Kinder im Teenageralter zu kümmern.

Wenn Sie Ihren Umzug vollständig Movinga überlassen, kümmern wir uns um die Organisation und Durchführung: vom Einpacken der Umzugskartons bis hin zum Aufbauen der Möbel. Währenddessen können Sie sich entspannen und die gewonnene Zeit mit der Familie verbringen.