So läuft Ihr DSL-Umzug reibungslos ab

Ein Umzug bedarf einiger Planung im Voraus, dazu gehört auch der Internetanschluss. Am besten liegt der Anschluss schon bereit, bevor Sie die Kisten in der neuen Wohnung auspacken. Um das zu gewährleisten gilt es einige Fragen vorab zu klären. Wie ist die Verfügbarkeit und Geschwindigkeit am neuen Wohnort? Wie lange im Voraus muss ich meinen Internetanbieter kontaktieren, damit ein nahtloser Übergang stattfindet und will ich überhaupt bei meinem derzeitigen Internetanbieter bleiben? Diese Fragen und weitere relevante Punkte beantworten wir Ihnen.


Inhaltsverzeichnis

1 – DSL-Verfügbarkeit am neuen Wohnort
2 – Verbleibende Vertragslaufzeit prüfen
3 – Eventuelle Kosten berücksichtigen
4 – Sonderkündigungsrecht
5 – Wie lange im Voraus muss die Freischaltung beantragt werden?
6 – Anbieter vergleichen
7 – Rufnummer mitnehmen
8 – Unterschiede je nach Anbieter


Sie haben vor umzuziehen? Hier planen Sie in nur 3 Minuten Ihren Umzug online und erhalten kostenlos ein Angebot.

1. DSL-Verfügbarkeit am neuen Wohnort

Lohnt sich die Mitnahme?

Bevor Sie sich entscheiden, ob es mehr Sinn macht den bestehenden Vertrag weiterlaufen zu lassen oder den Anbietern zu wechseln, gibt es eine grundsätzliche Frage, die Ihnen bereits die Antwort darauf geben könnte. Sollte der aktuelle Anbieter nicht in der Lage sein, Ihnen einen Hochgeschwindigkeitsanschluss am neuen Wohnort bereitzustellen, müssen Sie sich nach einem anderen Anbieter umsehen. In diesem fall haben sie auch ein Sonderkündigungsrecht für den bestehenden Vertrag. Mehr dazu können sie unter dem Punkt Sonderkündigungsrecht lesen.
Auch die Geschwindigkeit am neuen Wohnort ist relevant. Viele Kunden beschweren sich nach dem Umzug über eine zu langsame Verbindung, bis hin zu gar nicht funktionierenden Anschlüssen. Sollten Sie eine Bandbreite gebucht haben, die an Ihrem neuen Wohnort nicht verfügbar ist, so lohnt sich der Kontakt zum Anbieter. Hierbei können Sie, wenn gewünscht, Ihren Tarif anpassen.

2. Verbleibende Vertragslaufzeit prüfen

Sollte der aktuelle Anbieter, sowie andere Provider in der Lage sein Ihnen einen Anschluss bereitzustellen, stellt sich die Frage, welche Variante für Sie am sinnvollsten ist. Möchten Sie weiter mit Ihrem aktuellen Anbieter surfen, oder zu einem neuen Anbieter beziehungsweise Tarif wechseln. Prüfen sie daher zuerst die verbleibende Vertragslaufzeit. Sollte der Vertrag nicht mehr lange gültig sein und demnach bereits seit mehreren Jahren laufen, so stehen die Chancen gut, dass es mittlerweile Tarife gibt bei denen sie entweder weniger zahlen, oder zum gleichen Preis eine bessere Leistung erhalten. In diesem Fall könnte es sich für Sie lohnen den Anbieter zu wechseln.

3. Eventuelle Kosten berücksichtigen

Über die Mitnahme des aktuellen Vertrags würde sich der Anbieter zwar freuen, das bedeutet jedoch nicht, dass dieser Service zwingend kostenfrei für Sie ist. Bei einigen Anbietern fallen Kosten für die Ummeldung, die Freischaltung des Anschlusses oder gegebenenfalls Kosten für einen Technikerbesuch an. Hier lohnt sich die Nachfrage beim aktuellen Anbieter. Beziehen Sie diese Kostenpunkt mit in Ihre Entscheidung ein. Möglicherweise ist es sinnvoller, einen neuen Anbieter für die neue Wohnung zu beauftragen. Das garantiert normalerweise einen nahtlosen Übergang und bringt Ihnen oft zahlreichen Neukunden-Vorteile. Sprechen Sie außerdem mit Ihren Nachmietern. Vielleicht besteht dort ein Interesse ihren Vertrag zu übernehmen.

4. Sonderkündigungsrecht

Bei ihrem laufenden Vertrag haben Sie unter normalen Umständen kein Recht auf eine außerordentliche Kündigung. Sollte Ihr aktueller Anbieter allerdings nicht in der Lage sein, Ihnen am neuen Wohnort einen Telefonanschluss, sowie einen DSL Anschluss bereitzustellen, so haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. In diesem Fall können sie den Vertrag vorzeitig beenden. Im Einzelfall unterscheiden sich hierbei die Fristen bei den einzelnen Anbietern. Welche Fristen für Sie gelten, können Sie vorab in Ihren Vertragsunterlagen gegenlesen. Mehr zum Thema Sonderkündigungsrecht erfahren Sie in unserem Artikel hier.

5. Wie lange im Voraus muss die Freischaltung beantragt werden?

Das Freischalten des Anschlusses in Ihrer neuen Wohnung kann einige Wochen in Anspruch nehmen. Spätestens 4-6 Wochen vor dem Umzug sollten Sie Ihren aktuellen Provider über Ihre Absichten informieren, beziehungsweise den Auftrag beim neuen Anbieter einreichen. Wenn Sie sich rechtzeitig kümmern steht einem nahtlosen Übergang nichts im Weg.

6. Anbieter verlgeichen

Ein Vergleich lohnt sich. Kunden können hierbei auf lange Sicht viel Geld sparen. Außerdem sind die bereits angesprochenen Neukunden-Vorteile oft besonders lukrativ. Zum Vergleich eignen sich die zahlreichen Online-Vergleichsportale, wie zum Beispiel Check24.

7. Rufnummer mitnehmen

Die Rufnummermitnahme ist abhängig davon, ob in Ihrer alten und neuen Wohnung dieselbe Vorwahl gültig ist. Sollte dies der Fall sein, können Sie bei der Ummeldung des Anschlusses auch einfach um die Rufnummernmitnahme bitten.
Ob eine Rufnummernmitnahme bei einem Anbieterwechsel möglich ist, hängt von dem jeweiligen Anbieter ab. Besprechen Sie diesen Punkt am besten mit einem Kundenbetreuer.

Unabhängig von den oben genannten Punkten ist natürlich Ihre eigene Erfahrung mit Ihrem Anbieter besonders relevant. Gibt es häufiger Probleme mit der Verbindung? Und wie zufrieden sind Sie mit dem Kundenservice? Beziehen Sie alle Punkte mit in Ihre Entscheidung ein und nehmen sie rechtzeitig die Zügel in die Hand, damit ein nahtloser Übergang gewährleistet wird.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Surfen!

8. Unterschiede je nach Anbieter

Je nach Anbieter kann der Vorgang beim Umzug unterschiedlich ausfallen. Über die folgenden Links finden Sie eine genaue Beschreibung, wie der Umzug mit Ihrem Provider reibungslos funktioniert.