Mit diesen 7 Energiespartipps schützen Sie die Umwelt – und Ihren Geldbeutel!

Klimaschutz bekommt in unserer heutigen Gesellschaft einen immer wichtigeren Stellenwert. Ein Großteil der Bevölkerung erkennt den Klimawandel an und befürwortet die damit verbundenen Maßnahmen der Regierungen. Doch wir alle müssen uns Fragen, welche Maßnahmen wir persönlich in unserem Umfeld nehmen können. Das beginnt mit einfachen Energiespartipps zuhause, durch welche man den Energieverbrauch bereits signifikant senken kann. Das schützt die Umwelt und ist gleichzeitig gut für den Geldbeutel.


Inhaltsverzeichnis

1 – Regelmäßig stoßlüften, nie auf Kipp stellen
2 – Spülmaschine statt spülen
3 – Modernes Licht
4 – Trockner
5 – Standby Modus
6 – Vorhänge tagsüber öffnen und abends schließen
7 – Zusätzliche Tipps


1. Regelmäßig stoßlüften, nie auf Kipp stellen

Ein extremer Energiefresser ist die Dauerlüftung auf Kipp. Wenn Sie regelmäßig für einige Minuten mit weit geöffnetem Fenster stoßlüften, verbrauchen Sie weniger Energie und sind Umweltfreundlicher. Besonders im Winter sorgt das Fenster auf Kipp für einen großen Wärmeverlust, den die Heizung mit zusätzlicher Energie ausgleichen muss.

In einem 4-Personen Haushalt sparen Sie so bis zu 180 € pro Jahr und 610 kg CO².

2. Spülmaschine statt spülen

Eine Spülmaschine ist nicht nur eine besondere Annehmlichkeit nach dem Essen. Sie ist auch sehr viel energiefreundlicher als das Spülen von Hand. Mit einer sparsamen Spülmaschine wenden Sie bis zu 85 % weniger Wasser für den Abwasch auf. Stellen Sie sicher, dass Sie ihre Spülmaschine voll beladen und dadurch zusätzliche Ladungen vermeiden. Bei guten Spülmaschinen ist auch trotz Sparprogramm normalerweise kein Vorspülen nötig.

So können Sie pro Jahr bei 200 Spülmaschinengängen knapp 45 € sparen und 100 kg CO² vermeiden.

3. Modernes Licht

Sobald eine Glühbirne mehr als eine Stunde am Tag brennt, lohnt es sich diese durch eine Energiesparlampe auszutauschen. Energiesparlampen verbrauchen bis zu 80 % weniger Strom. Wählen Sie also Lampen mit einer hohen Effizienzklasse. A kennzeichnet eine sehr hohe und G eine sehr niedrige Energieeffizienz. Die neuen Glühlampen überzeugen nicht nur in puncto Effizienz, sondern auch bei der Lebensdauer. LED-Leuchten sind so gut wie unzerstörbar und leuchten bis zu 100.000 Stunden – also 100-mal länger als normale Glühbirnen.

4. Trockner

Grundsätzlich gilt: Wenn möglich, dann vermeiden Sie die Benutzung des Trockners. Das trifft zwar hauptsächlich für die Sommermonate zu, aber auch ansonsten sollte die Arbeit des Trockners minimiert werden. Es gilt auch: Gut geschleudert ist halb getrocknet. Auch hier sollten sie die Ladung immer möglichst füllen, um unnötige Ladungen zu vermeiden.

5. Standby Modus

Wenn Sie den Standby-Modus ausschalten, verringert das den durchschnittlichen Verbrauch eines elektronischen Geräts um 25 %. Mit einer Mehrstecker-Leiste mit integriertem An- und Ausschalter können Sie alle Geräte gleichzeitig abschalten, ohne einzeln die Stecker ziehen zu müssen.

6. Vorhänge tagsüber offen und abends geschlossen

Dieser Trick hört sich sehr banal an, hat aber eine erstaunliche Auswirkung auf den Energieverbrauch. Lassen Sie Ihre Vorhänge tagsüber geöffnet und verschließen Sie sie wieder abends.
Das verringert den Wärmeverlust um bis zu 50%.

7. Zusätzliche Tipps

Als Abschluss haben wir noch ein paar kleinere zusätzliche Anregungen für Sie.

Wasserkocher statt Herd:

Wasser im Wasserkocher erhitzen geht nicht nur um einiges schneller, sondern benötigt auch weniger Energie als die klassische Topf-Herd-Variante.

Bei einem gekochten Liter Wasser pro Tag sparen sie jährlich 40 € und 90 kg CO²

Sparduschkopf:

Ein Sparduschkopf verringert Ihren Wasserverbrauch beim Duschen um 66 %.

Raumtemperatur:

Überlegen Sie sich genau auf welche Temperatur sie Ihre Räume heizen möchten.

Mit jedem Grad weniger kommt eine 6 prozentige Energieeinsparung.