Immobilienverkauf – Bewertung auf eigene Faust oder mit dem Profi?


Verpackungstipps, Checklisten und Ratschläge zu Schönheitsreparaturen beim Umzug finden sich im Internet zuhauf. Doch wie verhält es sich, wenn Sie nicht zur Miete in Ihrem derzeitigen Zuhause wohnen? Laut eine Studie von Statista und der Immobilienberatung Hausgold liegt der Anteil an Wohnungen in Deutschland, die vom Eigentümer selbst bewohnt werden, bei 52,5 Prozent. Zwar ist es auch hier wichtig, die Umzugskartons sicher zu packen, allerdings kommt eine weitere Problematik hinzu: Wie verkauft man seine alte Bleibe?

Portale wie Hausgold.de bieten eben diesen Verkaufsservice an: Die Vermittlung eines guten Maklers sowie die Bewertung von Immobilien. Eigentümer, die ihre Immobilie verkaufen wollen, müssen zunächst wissen, was ihre Immobilie auf dem Markt wert ist. Für viele Menschen öffnen sich hier unerwartete Tiefen, da viele Faktoren eine Rolle bei der Bewertung spielen.

Im Folgenden beschreiben wir die wichtigsten Faktoren, unterteilt in Dinge, an denen Sie nichts ändern können und Faktoren, die Sie durchaus beeinflussen können.

Faktoren, die Sie nicht beeinflussen können:

Obwohl Sie die folgenden Faktoren nicht beeinflussen können, sollten Sie sie dennoch immer im Hinterkopf behalten. Jeder potentielle Käufer wird sich sehr genau darüber informieren. Versuchen Sie daher, alle Vor- und Nachteile Ihrer Immobilie zu kennen, um eventuelle Fragen ausreichend beantworten zu können.

Vergleichbare Immobilien

In vielen Fällen gibt es in Ihrer Umgebung vergleichbare Immobilien, die bereits bewertet und verkauft wurden. Hieraus ergibt sich ein ungefährer Vergleichswert für die Wohngegend und damit für Ihre Immobilie. Bedenken Sie hierbei, dass sich der initial gewünschte und der letztlich tatsächliche Kaufpreis oft unterscheiden. Der Vergleich von Verkaufsanzeigen zeigt somit lediglich einen sehr groben Preisrahmen an. Achten Sie darauf, welche Immobilien sich tatsächlich verkaufen und welche lange auf dem Markt sind.

Lage / Umfeld

Neben der eigentlichen Wohnfläche ist für die meisten Menschen auch das Umfeld ein wichtiger Faktor. Bedenken Sie als Verkäufer, was das Viertel zu bieten hat. Positive Auswirkungen haben für junge Familien z. B. nahegelegene Kindergärten und Schulen. Auch ein Park, vielfältige Einkaufsmöglichkeiten und eine gute Nahverkehrsanbindung können den Wert Ihrer Immobilie steigern. Negativ wirken sich in der Regel Lärmquellen wie ein Flughafen aus.

Faktoren, die Sie beeinflussen können:

Viele der folgenden Faktoren beziehen sich auf den (optischen) Zustand der Immobilie. Hier gilt die Faustregel: Je weniger Reparaturen und Ausbesserungen der Käufer vornehmen muss, desto mehr ist er auch bereit zu zahlen.

Optischer Eindruck

Der erste Blick auf die Immobilie, sowohl innen als auch außen, entscheidet oft, ob das Objekt als interessant wahrgenommen wird. Ist ein Garten vorhanden, sollte dieser einen gepflegten Eindruck vermitteln. Nehmen Sie sich in den Wochen vor dem Verkauf entsprechend Zeit, Ordnung zu schaffen, damit Ihre Immobilie bei Besichtigungsterminen einen guten Eindruck hinterlässt. Auch der Außenanstrich sollte begutachtet und eventuell erneuert werden. Innerhalb der Immobilie sollten Sie darauf achten, dass alles sauber, hell und aufgeräumt ist. Kleine Schönheitsreparaturen sind zwar mit Kosten verbunden, allerdings kann sich diese Investition beim Verkauf durchaus auszahlen. Wer sieht schließlich gerne einen tropfenden Wasserhahn oder abgerissene Leisten?

Zeitpunkt des Verkaufs

Laut Experten verkaufen sich Immobilien am besten im Frühjahr. Sind Sie zeitlich flexibel, sollten Sie die höhere Nachfrage zu Ihren Gunsten nutzen. Allerdings werden Sie damit nicht alleine sein. Hier gilt es, den Markt genau zu beobachten.

Technischer Zustand

Ist die Immobilie gut isoliert? Sind die Fenster und das Bad modern und auf dem technisch neuesten Stand? Diese Faktoren können Sie mit etwas Geld leicht beeinflussen. Achten Sie hierbei darauf, besonders die Fenster optisch passend zu gestalten. Zu ausfallende Gestaltungen verkleinern den Interessentenkreis.

Mit oder ohne Inventar

Je nach Käufer kann es sich auszahlen, z. B. die eingebaute Küche mit anzubieten. Seien Sie hier so flexibel wie möglich. Im Idealfall gefallen Teile der Ausstattung so gut, dass der Käufer sich schnell überzeugen lässt, die Immobilie besonders wegen ihnen zu übernehmen.

Energieversorgung

Beim Verkauf einer Wohnung oder eines Hauses ist der Eigentümer verpflichtet, einen gültigen Energieausweis vorzulegen. Die wichtigen energetischen Angaben müssen bereits in der Immobilienanzeige genannt werden. Negative Energiewerte senken den Wert Ihrer Immobilie.

Natürlich bietet die obenstehende Liste nur einen Auszug aus der Vielzahl an Faktoren, die den Wert Ihres Objekts beeinflussen. Aufgrund der teils unübersichtlichen Preisstrukturen empfiehlt es sich daher, die Immobilie von einem qualifizierten, lokalkundigen Makler bewerten zu lassen. So garantieren Sie, dass Sie nicht unter Wert verkaufen oder wegen eines zu hohen Preises keinen Käufer finden.

Wenn Sie sich unsicher sind, wo ein solcher Experte gefunden werden kann, bietet auch hier das Internet verschiedene Lösungen. Das Portal Hausgold.de wirbt damit, kostenfrei und unverbindlich den richtigen Makler für die Bewertung Ihrer Immobilie zu finden. So sparen Sie Zeit und verringern das Risiko einer Fehleinschätzung.

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