Schulwechsel wegen Umzug: Begleiten Sie Ihre Kinder auf jedem Schritt!


Sorgfältige Vorbereitung ist das A und O, wenn Ihnen ein Wohnungswechsel mit Kindern ins Haus steht – umso mehr, wenn Sie die Stadt oder sogar das Bundesland wechseln und Ihre Kinder eine neue Schule besuchen müssen. Um den schwierigen Prozess eines Schulwechsels zu erleichtern, brauchen Sie neben guter Vorbereitung und gründlicher Informationssuche vor allem zwei Dinge: Vertrauen, dass Ihre Kinder den Schulwechsel schaffen und eine offene Kommunikation.


Inhaltsverzeichnis:

1 – Das deutsche Schulgesetz: Einheitlichkeit in weiter Ferne
2 – Vor dem Umzug: Schule besuchen
3 – Umzugsdatum günstig legen
4 – Nach dem Umzug: Unterstützen Sie Ihr Kind


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Das deutsche Schulgesetz: Einheitlichkeit in weiter Ferne

In der Bundesrepublik Deutschland bestimmen die Bundesländer, was in ihren Schulen passiert. Das verkompliziert einen Umzug mit schulpflichtigen Kindern über Ländergrenzen hinweg.

Die Lehrpläne unterscheiden sich teilweise enorm. Ferien finden zu verschiedenen Zeiten statt. Manche Schulen weigern sich sogar, Empfehlungen von anderen Schulen zu akzeptieren. Da hilft es wenig, dass alle Landesregierungen eine Bildungsreform als notwendig ansehen. Erschwerend kommt hinzu, dass Reformversuche derzeit oft eher an Experimente als an durchdachte Verbesserungen erinnern.

Wichtig: Denken Sie immer daran, dass Gesetze und Richtlinien nur Buchstaben in einem Buch sind. Menschen entscheiden, wie Gesetze angewendet werden. Schulleiter und Lehrer haben reichlich Ermessensspielraum. Üben Sie sich deshalb in Diplomatie!

Vor dem Umzug

Umzug in der gleichen Stadt

Für Grundschüler legt das Schulamt die Bezirke je nach Wohngebieten fest. Wenn Sie in der gleichen Stadt umziehen, können Sie eventuell die Grundschule beibehalten, auch wenn Ihre neue Wohnung in einem anderen Bezirk liegt. Reden Sie frühzeitig mit dem Schulleiter und anderen zuständigen Personen. Wenn Sie überzeugend argumentieren, zum Beispiel dass die Schule auf Ihrem Weg zur Arbeit liegt, haben Sie gute Chancen. Beachten Sie jedoch, dass ein Verbleib in der alten Schule die Integration in der neuen Umgebung erschweren kann. Kinder, die weiterführende Schulen besuchen, haben beim Umzug in der gleichen Stadt keine rechtlichen Probleme.

Neue Schule besuchen

Wenn Sie einen Schulwechsel nicht vermeiden können oder wollen, sollten Sie so bald wie möglich mit Ihrem Kind alle Schulen besuchen, die in Frage kommen. Informieren Sie sich zunächst im Internet oder beim Schulamt über die verschiedenen Institutionen und Formalitäten. Vereinbaren Sie einen Termin mit dem Schulleiter und nehmen Sie alle Zeugnisse mit. Erscheinen Sie ein paar Minuten vor dem Termin, schnuppern Sie die Luft und sehen Sie sich die Gebäude an. Der erste Eindruck ist immer wichtig, speziell für Ihr Kind.

Beim Besuch neuer Schulen sollten Sie, um Ihr Kind zu motivieren, Arbeit mit Vergnügen verbinden. Erforschen Sie zur gleichen Zeit die Freizeitangebote am neuen Wohnort. Reden Sie dabei offen mit Ihren Kindern über den Umzug und mögliche Probleme. „Was uns nicht umbringt, macht uns stark.“ Dieser Leitspruch hat schon vielen Menschen über Schwierigkeiten hinweggeholfen. Zeigen Sie außerdem Ihren Kindern, dass Sie ihnen vertrauen und zuversichtlich sind, dass sie alle Hürden nehmen werden. Kleinere Kinder können Sie mit speziellen Büchern auf den Umzug vorbereiten.


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Schulwechsel über Ländergrenzen hinweg

Wenn sich die neue Schule in einem anderen Bundesland befindet, verkompliziert sich der Schulwechsel enorm. Als Hilfestellung hat die Kultusminister-Konferenz eine Webseite eingerichtet, die Ihnen an einen Ort wichtige Informationen wie Aufnahmeverfahren und Ansprechpartner liefert.

Inhalte von Lehrplänen studieren

Investieren Sie so viel Zeit wie möglich in die Informationssuche über potentielle neue Schulen. Bitten Sie rechtzeitig um einen Gesprächstermin mit dem Schulleiter oder einer anderen, zuständigen Person. Dabei können Sie klären, welche Klasse Ihr Kind besuchen kann und welche Fächer angeboten werden. Erkundigen Sie sich bereits jetzt im Detail nach Lehrplänen. Sie können auch fragen, ob Sie Schulbücher ausleihen können. So kann sich Ihr Kind frühzeitig mit dem Lehrstoff vertraut machen.

Nachhilfelehrer ausfindig machen

Falls Ihnen eine Schule nicht zusagt, suchen Sie weiter. Bei einem umzugsbedingten Schulwechsel sollten Sie auch eine Privatschule nicht ausschließen, falls Sie es sich leisten können. Eine Privatschule kann weit mehr auf Schüler eingehen als eine staatliche Schule. Jetzt ist auch die Zeit, sich über Nachhilfelehrer am neuen Wohnort zu informieren. Nachhilfestunden wegen eines beruflich bedingten Umzugs können Sie von der Steuer absetzen.

Umzugsdatum günstig legen

Wenn Ihr schulpflichtiges Kind eine weiterführende Schule besucht, empfiehlt es sich, das Umzugsdatum entweder auf das Halbjahres- oder das Schulende zu legen. Zu diesen Zeitpunkten wird neuer Stoff in Angriff genommen. In den ersten Tagen nach den Ferien haben alle Schüler etwas Zeit, sich in der Klasse zurechtzufinden. Wenn Ihnen ein Schulwechsel wegen eines Umzugs bevorsteht, hilft Ihnen ein zuverlässiges Umzugsunternehmen ungemein. Mit der richtigen Unterstützung können Sie sich beim Umzug ganz auf Ihre Familie konzentrieren.

Nach dem Umzug

Unterstützen Sie Ihr Kind

Falls möglich, sollten Sie Ihr Kind auf jeden Fall am ersten Tag in die neue Schule bringen. In den ersten Tagen an der neuen Schule ist Kommunikation am wichtigsten. Versuchen Sie, Ihrem Kind Mut zu machen, falls der Übergang nicht gleich reibungslos klappt. In diesen schwierigen Zeiten sollten Sie Verständnis für Ihre Kinder zeigen. Schließlich sind es in der Regel die Eltern, nicht die Kinder, die den Umzug beschließen.

Nicht zögern mit Nachhilfestunden

In ein oder zwei Tagen an der neuen Schule stellt sich heraus, ob Ihr Kind große Wissenslücken hat. Organisieren Sie rechtzeitig Nachhilfestunden über einen längeren Zeitraum hinweg. Ein guter Nachhilfelehrer kann viel erreichen. Falls sich Ihr Kind in der neuen Schule absolut nicht wohlfühlt, sollten Sie einen erneuten Schulwechsel nicht ausschließen. Wenn Sie mit den Schulleitern reden, können Sie oft unkonventionelle Lösungen finden. An erster Stelle sollte jedoch wie immer die Problemanalyse stehen. Versuchen Sie, gemeinsam mit Ihrem Kind, herauszufinden, woher die Abneigung gegen die neue Schule kommt.

Egal, wie alt Ihre Kinder sind: Ein Umzug kostet viel wertvolle Zeit, die Ihre Kinder jetzt dringend benötigen. Damit Sie die nötige Ruhe haben, bietet Movinga Ihnen einen Rundum-Service zu fairen Preisen.

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