Sperrmüll – Was darf wo und wann entsorgt werden?

Ein Umzug bietet eine gute Gelegenheit sich von alten Dingen wie Fernseher, alten Möbel oder technischen Geräte zu trennen. Aber können Sie alles einfach wegwerfen? Dies geht nicht, denn wenn Sie falsche Materialien für die Abholung auf die Straße legen, drohen Ihnen Bußgelder, die bis zu 10.000 Euro reichen können. Was in diesen Müll darf und was nicht, erfahren Sie nachfolgend.

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Inhaltsverzeichnis

1 – Was darf als Sperrmüll entsorgt werden?
2 – Das Bestellen der Abholung des Mülls
3 – Kosten der Sperrmüllabholung


Was darf als Sperrmüll entsorgt werden?

Grundsätzlich gilt, alles was nicht in die 120 Liter-Mülltonne passt und als ausgedienter Haushaltsgegenstand zu erkennen ist. Das gleiche gilt für Möbel, die in der Wohnung oder im Außenbereich standen. Außerdem müssen die Gegenstände von Hand verladen werden können. Dazu gehören unter anderen: Kinderwagen, Kleinmöbel, Schränke, Tische, Teppiche, Skier, Matratzen und Kinderautositze.
Da die Liste lang ist, daher kommt es öfter vor, dass die Menschen die falschen Gegenstände im Sperrmüll entsorgen. Solange es sich dabei nicht um eine grobes Vergehen handelt, ist es nicht weiter schlimm. Aber Sie sollten auf die zahlreichen Bestimmungen achten, die festlegen, was auf keinen Fall in den Sperrmüll darf. Nicht selten sind Gegenstände, die nicht in den Sperrmüll gehören mit empfindlichen Bußgeldern behaftet. Daher sollten Sie auf keinen Fall Flüssigkeiten, Gartenabfälle, Bauschutt und unbewegliche Gegenstände im Sperrmüllentsorgen. Außerdem werden keine Dinge mitgenommen, welche in die Mülltonne passen würden, das Entleeren behindern oder die beschädigt werden.

Nachfolgend einige Beispiele, die nicht in diesen Müll gehören:

  • Baustellenabfälle, wie Zäune, Fenster und Türen
  • Gewerbliche Abfälle werden nur in haushalsüblicher Menge mitgenommen
  • Elektronikgeräte gelten als Sondermüll
  • Kleingeräte wie Schuhe, Kleidung, Spielsachen und Essgeschirr
  • Gefährliche Abfälle wie Altreifen, Leuchtstoffröhren und Kfz-Batterien
  • Mineralische Abfälle wie Toiletten- oder Waschbecken und Natursteinplatten

Diese Müllarten müssen separat entsorgt werden oder Sie bestellen einen extra Container, der allerdings nicht kostenlos ist. Eine gute Übersicht, was mitgenommen wird und was nicht erhalten Sie auf der Webseite Ihres Ortdienstleisters. Je nach Bundesland und Region sind die Regelungen unterschiedlich.


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Das Bestellen der Abholung des Mülls

Wenn Sie möchten, dass Ihre Abfälle, die entsorgt werden sollen, pünktlich abgeholt werden sollten Sie sich frühzeitig um die Abholung kümmern. Die Anmeldung können Sie über ein Formular oder telefonisch beauftragen. In der Regel sammelt der Entsorger einige Termine von Haushalten, die sich in der gleichen Gegend befinden. Den nächstmöglichen Termin teilt Ihnen der Entsorger anschließend mit. Allerdings dürfen Sie den Müll frühestens am Abend des Vortages an der Straße deponieren. Achten Sie aber darauf, dass Sie keine Fußgänger oder Radfahrer durch den Müll behindern. Im Normalfall wird der Müll zwischen sieben Uhr am Morgen und 19 Uhr am Abend abgeholt.

Kosten der Sperrmüllabholung

Abhängig von der Region wird die Abrechnung für diesen Müll gelegentlich halbjährlich oder jährlich in die Müllgebühren eingerechnet. Dabei ist darauf zu achten, dass er die festgelegte Menge nicht überschreitet. Ansonsten erfolgt die Festlegung der Kosten für eine Müllabholung nach der Anzahl der Kubikmeter. Als Richtwert kann für den ersten Kubikmeter mit Anfahrt ein Preis zwischen 25 und 35 Euro gerechnet werden. Für jeden weiteren Kubikmeter kommen circa 5 Euro dazu. Sollte eine dringende Abholung am Wochenende notwendig sein, werden zusätzliche Gebühren fällig. Aber woher wissen Sie wie viele Kubikmeter Ihr Müll misst? Als Richtwert gilt, dass vier Kubikmeter circa zwei auf zwei Metern entsprechen.