Umzug im Winter: Gut gewappnet der Kälte trotzen!

Kurze Tage, kalte Temperaturen und widrige Straßenverhältnisse: Das sind die größten Herausforderungen, mit denen Sie ein Umzug im Winter konfrontiert. Obwohl ein Umzug in der warmen Jahreszeit einfacher zu bewerkstelligen ist, stellt das Umziehen im Winter keine unüberwindbaren Probleme dar. Wenn Sie sich rechtzeitig vorbereiten, bekommen Sie alle Probleme in den Griff. Darüber hinaus bietet ein Umzug im Winter sogar Vorteile: Umzugsunternehmen haben oft mehr Kapazitäten frei. Auch die Wohnungssuche bietet im Winter mehr Aussicht auf Erfolg.


Inhaltsverzeichnis:

1 – Rechtzeitig planen
2 – Wetterfest verpacken
3 – Der Kälte die Stirn bieten
4 – Tageslicht ausnutzen
5 – Ankunft in der neuen Wohnung


Rechtzeitig planen

Wenn Sie im Winter umziehen, sollten Sie so früh wie möglich mit der Organisation beginnen. Das Wetter und die daraus resultierenden Straßenverhältnisse stellen in der kalten Jahreszeit eine besondere Herausforderung dar. Prüfen Sie deshalb die Vertragsbedingungen genau, wenn Sie ein Umzugsunternehmen beauftragen.

Jetzt zählt Flexibilität

Stellen Sie sicher, dass Sie im Falle von Glatteis oder heftigen Schneefalls den Umzug um ein oder zwei Tage verschieben können. Wenn Sie Ihren Umzug mit Movinga buchen, können Sie den Termin bis zu 10 Tagen vor dem geplanten Datum kostenfrei verschieben. Außerdem steht Ihnen Ihr persönlicher Umzugsberater zur Seite. Sprechen Sie frühzeitig mit unseren Betreuern über einen Umzug im Winter. Wir sind immer offen für flexible Lösungen.

Wichtig: Besorgen Sie rechtzeitig Streusalz, falls die Temperaturen unter den Gefrierpunkt sinken.

Wetterfestes Verpackungsmaterial

Statt Glatteis oder Schneesturm ist es wahrscheinlicher, dass Sie bei Ihrem Umzug mit kräftigem Regen zu kämpfen haben. Deshalb sollten Sie frühzeitig darüber nachdenken, welche Möbel Sie wetterfest verpacken müssen. Auch das notwendige Verpackungsmaterial, besonders stabile Plastikfolien, besorgen Sie sich am besten eher früher als später. Luftpolsterfolie schützt Möbel nicht nur vor Kratzern, sondern auch vor Feuchtigkeit.

Bei schlechtem Wetter sollten die Transportwege im Freien so kurz wie möglich sein. Informieren Sie sich rechtzeitig, ob Sie eine Halteverbotszone brauchen!

Wichtig: Wenn Sie Ihren Umzug mit Movinga buchen, schicken wir Ihnen gerne alle nötigen Umzugskartons und Verpackungsmaterialien zu. Außerdem kümmern wir uns um das Einrichten einer Halteverbotszone für Sie.

Putzmittel und Bodenschutz bereitstellen

Eis, Schnee, Matsch oder Regen bedeuten, dass Fußböden beim Umziehen im Winter besonders beansprucht werden. Besorgen Sie rechtzeitig genügend Karton oder weiche Vliesmatten, die Sie in jedem Baumarkt finden. Stellen Sie damit sicher, dass die Hauptwege in der alten und neuen Wohnung geschützt sind.

Reichlich Hilfe organisieren

Kurze Wintertage bedeuten, dass Sie bei Ihrem Umzug schlechte Lichtverhältnisse einkalkulieren sollten. Allerdings ist das Ein- und Ausladen von schweren Geräten wie Waschmaschine oder Kühlschrank bei Tageslicht wesentlich einfacher. Um den Tag so gut wie möglich auszunutzen, sollten Sie rechtzeitig hilfreiche Hände organisieren. Die erfahrenen Umzugsbetreuer von Movinga erledigen Ihren Umzug bei jedem Wetter zu einem fairen Preis, den Sie in unserem Umzugsrechner schnell berechnen können.

Selbst fahren oder fahren lassen?

Auch wenn Sie auf ein Umzugsunternehmen verzichten, sollten Sie darüber nachdenken, ob Sie den Transporter selbst steuern wollen. Ein schweres Fahrzeug verhält sich bei schwierigen Straßenverhältnissen anders als ein Personenwagen. Im Zweifelsfall sollten Sie einen professionellen Fahrer engagieren. Außerdem beruhigt eine Vollkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung besonders im Winter die Nerven, wenn Sie einen Mietvertrag für ein Fahrzeug abschließen.

Zeitplan und Prioritätenliste aufstellen

Um das Tageslicht optimal auszunutzen, sollten Sie rechtzeitig einen Zeitplan mit Prioritäten aufstellen. Das geschieht am besten in den Tagen vor dem Umzug beim Verpacken. Machen Sie ein Inventar und entscheiden Sie, welche Dinge unbedingt bei Tageslicht befördert werden müssen. Dazu zählen vor allem die Waschmaschine, Kühlschrank und Spülmaschine. Auch ein Klavier sollte auf jeden Fall bei Tageslicht transportiert werden. Hilfreich ist auch, wenn jeder Helfer die Prioritätenliste schriftlich erhält.

Tipp: Nutzen Sie unsere praktische Umzugscheckliste, um den Umzug bis ins Detail perfekt zu planen.

Lichtquellen prüfen

Einen Teil des Umzugs im Winter müssen Sie mit künstlichem Licht erledigen. Deshalb ist es unbedingt erforderlich, die Lichtquellen im neuen Heim rechtzeitig zu prüfen. Stellen Sie sicher, dass genügend Leuchten vorhanden sind und besorgen Sie rechtzeitig eine Reihe von Ersatzglühbirnen.

Für Heizung sorgen

Ein wichtiger Punkt beim Umziehen im Winter ist die Heizung des neuen Heims. Falls möglich, sollten Sie die Heizung bereits am Vortag anschalten, so dass Sie in eine warme Wohnung einziehen. Geht das nicht, organisieren Sie ein paar zusätzliche, tragbare Heizgeräte für den Umzugstag.

Nachbarn informieren

Eine Wohnung im Winter zu verlassen oder neu zu beziehen, bedeutet Kälte für Ihre Nachbarn. Während des Transports sind sie darauf angewiesen, die Haustür für längere Zeit offen zu halten. Um Ärger mit den Nachbarn zu vermeiden, informieren Sie diese am besten rechtzeitig über das Datum Ihres Umzugs. Das können Sie mit einer netten Karte erledigen oder persönlich.

Wetterfest Verpacken

Kleidung und Teppiche

Kartons können Sie für den Transport von der Haustür bis zum Wagen mit Plastikfolie abdecken. Halten Sie ein genügend große Stücke von Plastikfolie bereit, die Sie mit Klebeband über den Kartons befestigen. Teure Kleidungsstücke wie Kaschmirpullover, Wildlederjacken oder Pelze profitieren von einer separaten Hülle aus Plastik. Auch Teppiche sollten durch eine wasserfesten Verpackung aus Plastikfolie geschützt werden.

Elektronische Geräte und Möbel

Wasserabweisendes Plastik empfiehlt sich auch zum Verpacken von elektronischen Geräten wie Fernseher und Computer. Auch Holzmöbel sollten Sie wetterfest in Plastikfolie verhüllen. Achten Sie dabei jedoch darauf, dass Sie die Möbelstücke gut anpacken können, besonders, wenn sie schwer und sperrig sind.

Waschmaschine und Kühlschrank

Beim Umzug mit Waschmaschine und dem Transport des Kühlschranks sollten Sie bereits am Vortag beides von Wasser entleeren und für den Transport vorbereiten. Das ist besonders wichtig, wenn Sie über weite Strecken umziehen und Ihre Sachen lange Zeit im ungeheizten Transportraum verbringen müssen.

Für fachgerechtes Einpacken empfehlen wir auch gerne unsere Verpackungstipps.

Der Kälte die Stirn bieten

Besonders im Winter hält Essen und Trinken Leib und Seele zusammen. Bereiten Sie sich rechtzeitig darauf vor, am Umzugstag reichlich heiße Getränke für alle zu servieren. Leihen Sie sich so viele Thermosflaschen wie möglich von Freunden und halten Sie Ihre Kaffeemaschine parat, einschließlich Zucker und Kaffeesahne. Organisieren Sie rechtzeitig nahrhafte Snacks – wenn Muskelkraft gefragt ist, wirkt ein bisschen Zucker manchmal Wunder. Planen Sie auch genügend Zeit für ein Mittagessen ein.

Start mit gemeinsamem Frühstück

Besonders dankbar werden Ihre Helfer sein, wenn Sie den Tag mit einem Frühstück beginnen. Dabei können Sie besprechen, wie alle gemeinsam den Umzug am besten bewältigen. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, Ihre ausgedruckte Prioritätenliste mit Zeitplan zu verteilen und zu besprechen.

Über die Straßenlage informieren

Wichtig ist auch, dass Sie sich am Tag des Umzugs genau über die Straßenverhältnisse informieren. Neben dem Verkehrsfunk im Radio bietet das Internet zahlreiche Portale oder Sie checken den Wetterbericht per App auf Ihrem Mobiltelefon.

Tageslicht ausnutzen

Der Transport schwerer und sperriger Objekte sollte auf jeden Fall bei Tageslicht durchgeführt werden. Auch wenn es bei Ihrem Umzug hoch hergeht, sollten Sie nicht vergessen, das Übergabeprotokoll der alten und neuen Wohnung sorgfältig auszufüllen. Tageslicht hilft enorm dabei, Schäden zu sehen.

Gelassen bleiben

Der Teufel steckt im Detail und Murphy’s Law trifft besonders bei Umzügen zu: Es geht schief, was schiefgehen kann. Wappnen Sie sich mit Geduld und einer gehörigen Portion Gleichmut. Es hilft auch, wenn Sie von sich selbst und Ihren Mitarbeiter keine Perfektion verlangen. Falls Sie den Umzugswagen selbst steuern, empfiehlt sich entspannender Kamillen- oder Melissentee mit Honig.

Ankunft in der neuen Wohnung

Wenn Sie im Winter umziehen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie vor den schweren Lasten in der neuen Wohnung ankommen. So können Sie dafür sorgen, dass die Böden geschützt sind und dass genügend Lichtquellen das neue Heim ausleuchten.

Für Wärme sorgen

Sorgen Sie außerdem dafür, dass die Räume so gut wie möglich geheizt sind. Falls die Heizung noch nicht läuft, sollten Sie sie auf jeden Fall jetzt in Gang bringen. Ist das nicht möglich, können Sie im nächsten Baumarkt schnell ein paar zusätzliche Heizstrahler besorgen.

Auf Feuchtigkeit prüfen

Sobald Ihre Umzugskartons eintreffen, sollten Sie diese öffnen und prüfen, dass sich nirgends Feuchtigkeit angesammelt hat. Ebenso sollten Sie die Schutzfolie von Möbeln entfernen und Sie gegebenenfalls abwischen.

Obwohl ein Umzug im Winter besondere Anforderungen stellt, bietet er auch einen Vorteil: Umzugsunternehmen haben in der Regel im Winter Kapazitäten frei, so dass Sie fachgerechte Hilfe problemlos in Anspruch nehmen können.

Die erfahrenen Umzugsberater von Movinga wissen dank jahrelanger Erfahrung genau, was bei einem Umzug in der kalten Jahreszeit zu beachten ist. Mit unserem praktischen Umzugsrechner sehen Sie sofort, wie viel Sie das kostet.