Tipps für einen Umzug mit Katzen


Katzen sind, wie Ihnen als Katzenhalter sicher bewusst ist, sehr sensible Begleiter. Sie reagieren auf jede Veränderung und benötigen Zeit, um sich an neue Umstände und Umgebungen zu gewöhnen. Denken Sie daran, dass Katzen nicht verstehen, warum plötzlich so viel durcheinander im geliebten Revier herrscht.
Planen Sie daher Ihren Umzug entsprechend, um Ihrem Vierbeiner möglichst viel Stress zu ersparen.

Umzugskosten in 3 Min berechnen

Katzen und Stress

Je gestresster Sie sind, desto gestresster wird Ihr Stubentiger. Beginnen Sie die Planung Ihres Umzugs daher so früh wie möglich, um zeitbedingten Stress zu vermeiden.

Im Folgenden haben unsere Experten eine Checkliste erstellt, die Ihnen bei der Planung eines Umzugs mit Miezekatzen hilft.

mit Katzen umziehen

Vor dem Umzug

Gewöhnen Sie Ihre Katze schon frühzeitig an den Umzug. Hierfür haben sich mehrere Optionen, abhängig von den Gegebenheiten, bewährt:

1. Geben Sie die Katze nach Möglichkeit an einen ihr bekannten und sicheren Zufluchtsort zu Menschen, die sich liebevoll um sie kümmern können. Somit bleibt ihr der Stress des Umzugs erspart. Während Ihr Stubentiger sicher nicht glücklich darüber ist, einige Tage an einem anderen Ort zu verbringen, ist dies dennoch besser, als ihm den Umzugsstress zuzumuten.

2. Gibt es eine Übergangszeit, in der Sie Zugang zu sowohl der alten, als auch der neuen Wohnung haben, sollten Sie regelmäßige “Ausflüge” mit der Katze in das neue Revier unternehmen. Hierbei wird das Tier zuerst an die Fahrt im Auto gewöhnt. Ist dies geschafft, geht es in die neue Wohnung.

2.1. Bei Begehungen der neuen Wohnung mit Ihrer Katze sollten Sie es langsam angehen lassen. Wählen Sie zuerst einen Raum, der genügend Platz bietet, aber dennoch relativ leer ist. Idealerweise nutzen Sie den selben Raum beim Umzug, um der Katze einen sicheren Rückzugsort zu bieten. Später mehr dazu.

3. Lassen Sie die Katze an der Vorbereitung teilhaben! Jeder Katzenliebhaber und / oder Internetnutzer weiß: „If it fits, it sits!” („Wenn es passt, sitzt es!”). Und was gibt es bei einem Umzug wie Sand am Meer? Richtig, Kisten. Katzen lieben Kisten. Für Ihren Umzug ist das gleichzeitig etwas Gutes und etwas Schlechtes. Einerseits macht es dieser Umstand sehr leicht, die Katze für kleine Veränderungen zu begeistern, andererseits besteht dadurch die Gefahr, die Katze im Eifer des Gefechts in einer der Kisten einzusperren.

4. Gewöhnen Sie die Katze daran, dass sich all ihre Sachen in einem Raum befinden. Dieser wird am Umzugstag abgeschlossen und nicht betreten. Dazu später mehr.


 

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Am Umzugstag

1. Schaffen Sie eine sichere Zone für Ihre Katze. Hierfür eignet sich ein separater, vorher ausgeräumter Raum am besten. Als Alternative bietet sich auch das Bad an, falls Ihre Wohnung ansonsten nicht über genügend Raum verfügt. Das gewählte Übergangsrevier sollte mit Futter- & Trinknapf, Katzentoilette, Spielzeug und mindestens einem nach Ihnen riechenden Gegenstand ausgestattet werden. Wie schon erwähnt, sollten Sie diesen Raum am Umzugstag abschließen und alle Umzugshelfer darum bitten, den Raum nicht zu betreten. Auch kurzes Öffnen der Tür kann der Katze, die möglicherweise durch all die fremden Leute und die vielen Veränderungen verstört ist, zur Flucht reichen.

Katzen und Umzugskartons

2. Lassen Sie Ihren Stubentiger NIEMALS im Umzugswagen mitfahren. Nehmen Sie die Katze stattdessen in Ihrem eigenen Auto mit. Die relativ vertraute Umgebung und die ihr bekannten Menschen werden ihr Sicherheit geben.

3. Planen Sie die Katze beim Beladen des Umzugswagens mit ein. So wird alles, was die Katze in ihrem Zufluchtsraum benötigt, zuletzt eingeladen. Am Einzugsort sind diese Dinge dann direkt verfügbar.

4. Richten Sie der Katze in der neuen Wohnung erneut einen Zufluchtsort ein. Dies ist noch wichtiger als in der alten Wohnung, da die Katze sich wahrscheinlich noch nicht an die neue Umgebung gewöhnt hat.

Nach dem Umzug

1. Geben Sie der Katze Zeit. Anfangs empfiehlt es sich, den „Katzenraum” geschlossen zu halten und viel mit der Katze zu spielen. Sobald das größte Umzugschaos beseitigt ist, kann die Tür geöffnet werden. Seien Sie nicht verwundert, falls die Katze vorerst in ihrem Raum bleibt. Nach einigen Tagen wird in der Regel die Neugier überwiegen und die Katze beginnt, die neue Umgebung zu erkunden. Ist Ihre Katze stattdessen ängstlich, können Sie versuchen sie vorsichtig zu locken. Bauen Sie hierfür nicht zu viel Druck auf! Im Zweifelsfall sollten Sie einen Spezialisten kontaktieren, da zu viel Stress sehr negativ auf Katzen wirkt.

2. Vergeben Sie Ihrer Katze untypisches Verhalten. Nach einem Umzug kann es vorkommen, dass die Katze für kurze Zeit aggressiver wird, sich übergibt oder unrein ist. Weiterhin kann es zu Haarausfall und Durchfall kommen.

Katze schläft

Allgemeine Tipps

Tauschen Sie beim Umzug so wenige Möbel wie möglich aus! Ihre Katze benötigt so viele Bezugspunkte wie möglich. Hierzu gehören besonders Ihre Möbel, die alleine schon wegen Ihrem Geruch helfen, eine vertraute Umgebung zu suggerieren. Nach und nach können Sie natürlich Ihre alten Gegenständen austauschen.
In Absprache mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens kann die Katze mit Hilfe von Bachblüten Notfalltropfen und Pheromonpräparaten beruhigt werden.

Ein Tipp zum Schluss

Für jeden Umzug mit Haustieren empfiehlt es sich, eine professionelle Umzugsfirma zu beauftragen. Während Movinga keinen Umzug der Katze selbst anbietet, erledigen wir alles von der Planung bis zur reibungslosen Durchführung Ihres Umzugs. Unsere breite Palette an Zusatzleistungen bietet Ihnen zusätzliche Entspannung. Hierdurch haben Sie selbst komplette Ruhe, müssen sich um nichts oder nur sehr wenig kümmen und können die gewonnene Zeit damit verbringen, Ihre Katze zu beruhigen.