Umzugskosten: Was ein Umzug kosten kann und wo Sie sparen können


Ob Sie selbst anpacken oder anpacken lassen, ein Umzug gehört ohne Zweifel zu den Dingen, die finanziell gut durchdacht sein wollen. Um Ihnen ein besseres Gefühl dafür zu geben, welche Kosten auf Sie zukommen können, haben wir Ihnen eine Liste der möglichen Kostenfaktoren zusammengestellt. Weiterhin teilen unsere erfahrenen Umzugsexperten hier ein paar Tipps, die helfen werden, Ihren Geldbeutel zu schonen.

Umzugskosten in 3 Min berechnen


Inhaltsverzeichnis:

1 – Umzugskosten mit einem professionellen Umzugsunternehmen
2 – Umzugskosten bei einem privaten Umzug
3 – Sonstige Kosten, die ein Umzug mit sich bringt
4 – Tipps, um beim Umzug zu sparen
5 – Wie der Staat helfen kann
6 – Umzugskosten berechnen


Was kostet ein Umzug mit einem professionellen Umzugsunternehmen?

Aufgrund des stark fragmentierten Umzugsmarkts ist für Privatpersonen es oft schwer, feste Preise zu vergleichen. Hinzu kommt, dass viele Unternehmen auf zeitintensive Wohnungsbegehungen bestehen, um Preise zu errechnen. Nicht so bei Movinga.

Die Kosten für Ihren persönlichen Umzug können Sie direkt in unserem Buchungs-Tool mit Live-Umzugskostenrechner-Funktion kalkulieren lassen. Sie können dort auch gleich Ihren Umzug buchen, sind jedoch selbstverständlich nicht dazu verpflichtet.

Auch wer lediglich ein grobes Gefühl für die realen Kosten eines Umzugs mit einem professionellen Unternehmen bekommen möchte, kann das mit diesem einfach zu benutzenden Tool schnell erreichen. Movinga hat weltweit bereits über 10.000 Umzüge erfolgreich durchgeführt. Kraft dieser Erfahrung sind unsere Preise ehrlich kalkuliert, transparent und vollkommen frei von unerwarteten Nachzahlungen und Aufschlägen.

Umzugsrechner

 

Falls es in Ihrem Budget liegt und Sie sich unnötige Scherereien sparen wollen, sollten Sie unbedingt über einen Umzug mit einem professionellen Umzugsunternehmen nachdenken. Movinga hat es sich zur Mission gemacht, Umzüge zur Entspannungssache zu machen. Bei einem Umzug mit traditionellen Umzugsfirmen müssen anfallende Zusatzdienste wie das Einpacken der Kartons, fachgerechter Klaviertransport oder der Ab- und Wiederaufbau der Küche in der Regel über Drittunternehmen separat hinzugebucht werden. Bei Movinga allerdings buchen Sie alle Dienste über einen einzigen Anbieter und sparen dadurch nicht nur unnötiges Terminjonglieren und anstrengendes Herumtelefonieren, sondern sind sich dadurch auch jederzeit über die vollen Endkosten bewusst. Natürlich behalten Sie dabei die absolute Kontrolle über den gebuchten Service.

In der folgenden Tabelle finden Sie eine Übersicht der durchschnittlichen Kosten für einen Umzug mit einem Umzugsunternehmen, sortiert nach der Quadratmeterzahl.

Durchschnittliche Kosten eines Umzugs mit einem professionellen Umzugsunternehmen

Lokaler Umzug Langstreckenumzug*
~ 35 m² 500 bis 1050 € 1100 bis 1800 €
~ 60 m² 700 bis 1200 € 1500 bis 2400 €
~ 85 m² 1050 bis 1450 € 2000 bis 3000 €
> 120 m² 1200 bis 2000 € 2600 bis 3600 €
*Basierend auf einem Umzug über 600 km (z. B. Berlin nach München)

 

Umzugskosten berechnen

Was sind die unmittelbaren Kosten eines Privatumzugs?

Ein Umzug in Eigenregie mag vielen als bester Weg erscheinen, beim Umzug Geld zu sparen. Allerdings fallen auch in diesem Fall teils erhebliche Kosten an, die es zu beachten gilt.

Wer sich dazu entscheidet, die Ärmel hochzukrempeln und selbst in die Hände zu spucken, muss hier vor allem mit den folgenden Dingen rechnen:

Umzugs-Lkw:

Die Mietkosten pro Tag für Möbelwagen beginnen inklusive Versicherung für einen Transporter bei etwa 160 €. Hinzu kommen meist noch variierende Kosten für Sprit und zurückgelegte Gesamtkilometer. Wer ein größeres Fahrzeug benötigt oder den Umzug auf mehrere Tage aufteilt, zahlt selbstverständlich auch mehr an die Autovermietung. Bei einem richtigen Lkw mit großer Ladefläche sollte eher mit Gesamtkosten von täglich 200 – 220 € gerechnet werden. Vergessen Sie beim Abholen des Wagens nicht, dass viele Anbieter auch Mietkautionen verlangen.

Halteverbotszone:

So manch einer spielt mit der Idee, am Umzugstag einfach mit ein paar zusammengeschusterten Gegenständen freie Parkflächen zu blockieren, um sicherzustellen, dass später auch genügend Platz zum Verladen vorhanden ist. Da dies jedoch rechtlich nicht tragbar ist, sollten Sie sich mit der Idee anfreunden, eine Halteverbotszone errichten zu lassen. Professionelle Umzugsunternehmen erledigen das im Rahmen ihres Angebots, aber es lässt sich auch privat ein rechtlich gültiges Halteverbot einrichten. Die Gesamtkosten der privaten Einrichtung berechnen sich hierbei aus regional stark variierenden Preisen für Schildmiete, gleichzeitiger Aufstellung und den Gebühren für die offizielle Genehmigung der Gemeinde. In den größten deutschen Städten schwanken durchschnittliche Gesamtkosten zwischen 80 und 170 €.

Kartons und Verpackungsmaterial:

Wer nicht gerade noch die frischen Kartons vom Umzug der Freunde in der letzten Woche hat, sollte sich doppelt überlegen, ob Alt-Kartons noch gut genug für den eigenen Umzug sind oder nicht – schließlich kann man sich sicherlich Angenehmeres vorstellen, als die Scherben der liebgewonnenen Vase vom Boden aufzufegen, weil der Boden des Kartons unerwartet nachgegeben hat. Wer es ernst mit seinem Umzug meint, besorgt neben Klebeband auch noch Luftpolsterfolie und Geschirrpapier. Erfahrungswerte ergeben, dass hier preislich mit etwa 30 € je einzupackendem Zimmer gerechnet werden sollte.

Arbeitsaufwand:

Obwohl der reine Arbeitsaufwand Sie im Falle eines Umzugs in Eigenregie nichts kostet, gilt es trotzdem diesen Punkt zu beachten. Bedenken Sie: Ein Umzug bedarf ausführlicher Planung. Dienstleister jeglicher Art wollen koordiniert werden, Freunde die als Umzugshelfer einspringen müssen verpflegt werden und ganz nebenbei kostet Sie dieser Aufwand die wohlverdiente Freizeit. Weiterhin arbeiten bei Privatumzügen in den seltensten Fällen Profis. Somit erhöht sich das Unfall- und Beschädigungsrisiko immens.

Mit oder ohne Umzugsfirma: Welche Kosten muss ich in jedem Fall einplanen?

Aber nicht nur direkte Kosten gilt es zu beachten. Der Wechsel des Wohnsitzes zieht auch weiterführende Ausgaben nach sich, die so manch einer wahrscheinlich nicht alle gleich in seiner ersten Rechnung bedenken würde:

 

Kaution:

Mithilfe der Mietkaution versuchen Vermieter sich gegen Mietausfälle und Schäden beim späteren Auszug abzusichern. Eine alternative Absprache ist in der Regel nur denjenigen möglich, die ihren neuen Vermieter persönlich kennen. Gesetzlich erlaubt sind Kautionen bis zu einer Höhe von maximal drei Monatsmieten, zahlbar in drei Monatsraten.

Provision:

Ähnlich zur Kaution wird auch die Maklerprovision bei Abschluss des neuen Miet- oder Kaufvertrags fällig, so man sich denn auf fremde Hilfe bei der Wohnungssuche verlassen hat. Bei Mietwohnungen sind maximal zwei Nettokaltmieten zulässig – zuzüglich Mehrwertsteuer. Bei Kaufverträgen gibt es keine gesetzliche Regelung, üblich sind hier jedoch 5-7 %, die entsprechend ortsüblicher Regelungen auf Käufer und Verkäufer aufgeteilt werden.

Renovierung:

Die Renovierungskosten sind mit Sicherheit mit den größten Schwankungen verbunden. Wer einfach nur schnell die Wände nachweißen möchte, rechnet hierbei mit etwa 30-40 Cent je zu streichendem Quadratmeter. Soll auch das Bad renoviert oder bei Kaufimmobilien sogar die Außenfassade gestrichen werden, sind hier nach oben natürlich keine Grenzen gesetzt.

Ummeldung von Internet & Telefon:

Auch der Internet- und Telefonumzug kann je nach Anbieter ins Geld gehen. Der Großteil der Anbieter berechnet hier zwischen 20 und 70 € für den Umzugsservice. Günstiger – meistens gar kostenlos – kommt man in der Regel davon, wenn man Willens ist, den eigenen Vertrag um 24 Monate zu verlängern.

Pkw-Ummeldung:

Wer umzieht muss auch sein Auto ummelden – wer das versäumt, dem drohen 100 € Bußgeld. Weiterhin lässt sich der Staat den Verwaltungsakt bezahlen. Planen Sie hierfür je nach Zulassungsbezirk 20-30 € und nochmals 20-30 € für ein neues Nummernschild ein, um nicht auf kaltem Fuß erwischt zu werden.

Ummeldung beim Einwohnermeldeamt:

Innerhalb von zwei Wochen nach dem Umzug in Ihr neues Heim sind Sie dazu verpflichtet, sich beim zuständigen Einwohnermeldeamt umzumelden. Bis zu 500 € Ordnungsgeld können die Ämter verhängen, wenn dem nicht nachgekommen wird, auch wenn die Beamten es meistens bei einer verbalen Rüge belassen. Die Ummeldung ist der zweite Verwaltungsakt, den sich einige Bundesländer etwas kosten lassen: Hamburg etwa verlangt für die Bearbeitung 10 €. Muss daraufhin ein neuer Personalausweis beantragt werden, schlägt dieser nochmals mit etwa 30 € zu Buche.

Neumöbelanschaffung:

Man kennt es oder kann es sich vorstellen: die geliebte Couch passt bei aller Liebe nicht in das neue, aber kleinere Wohnzimmer oder die maßgeschneiderte Einbauküche lässt sich im neuen Heim nicht ohne weiteres weiterverwenden. Hier kommen individuelle und von uns unbezifferbare Kosten auf Sie zu, die Sie auf jeden Fall bei Ihrer Planung nicht außer Acht lassen sollten.

Nachsendeauftrag:

Um sicherzustellen, dass Rechnungen von uninformierten Händlern oder Anbietern sowie Omas Urlaubspostkarten, die immer noch auf die alte Adresse ausgeschrieben waren, auch ihren Weg in Ihr neues Heim finden, lohnt es sich, über die Einrichtung eines Nachsendeauftrags bei der Deutschen Post nachzudenken. Für etwa 20 € schickt die Post Ihnen Ihre Sendungen für eine Dauer von 6 Monate ins neue Domizil. Für mehr Geld lässt sich der Auftrag natürlich auch verlängern, Erfahrungswerte besagen jedoch, dass diese ersten 6 Monate in den häufigsten Fällen komplett ausreichend sind, um auch noch die letzten Nachzügler über Ihren Umzug in Kenntnis zu setzen.

Versorgung der Umzugshelfer:

Wer seinen Umzug mit der Hilfe von Freunden und Verwandten bewältigt, sollte sicherlich für deren Verpflegung sorgen. Wer es sich leichtmachen will, sorgt für Getränke und bestellt einfach Pizza für alle, zahlt dafür aber auch dementsprechend drauf. Günstiger geht es mit ein paar belegten Broten und einem Eintopf oder auch Nudelgerichten. Das geht nicht zu sehr ins Geld und ist leicht in großen Mengen zubereitet. Tipp: Falls Sie sich fragen, wie viel Sie einkaufen sollten, um auch wirklich jeden satt zu kriegen, lassen Sie sich gesagt sein, dass professionelle Caterer etwa mit 700 g pro Person rechnen, die sie auf verschiedene Gerichte oder Beilagen aufteilen sollten. Gutes Essen muss so nicht teurer sein als 5 bis 6 € je Helfer.

Wenn Sie mit einer professionellen Firma umziehen, können Sie beruhigt sein: Die Umzugshelfer sind es in der Regel gewohnt, sich selbst zu versorgen – auch wenn sich sicherlich noch jeder über eine kleine Aufmerksamkeit freut. Schließlich sind auch Umzugshelden nur Menschen.

 

Für mehr Tipps für Ihren Umzug empfehlen wir gerne auch unsere Umzug-Checkliste.

Wie kann ich bei meinem Umzug sparen?

Ohne Zweifel, so ein Umzug kann ganz schön an der Börse knabbern und wer es sich nicht leisten möchte, ein Umzugsunternehmen zu beauftragen, hat zusätzlich auch noch genug Organisationsstress am Hals, um sich eine ganze Woche zu vermiesen. Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, die Kosten eines Umzugs ein wenig zu drücken. Hier seien ein paar für Sie aufgeführt:

Fragen Sie Bekannte nach unbenutztem Umzugsmaterial:

Vielleicht hat jemand noch eine Rolle Klebeband herumzuliegen oder findet doch noch ein paar benutzte Kartons, die stabil genug sind, um Ihre Habe zu transportieren. Immerhin kostet Fragen nichts.

Bananenkisten aus dem Supermarkt:

Fragen Sie im nahegelegenen Supermarkt nach ein paar Bananenkisten, die sonst entsorgt werden würden. Diese Kartons sind jedoch nicht ohne Risiko. Zwar sparen Sie hier etwas Geld, jedoch nicht unbedingt Nerven!

Kleinanzeigen durchforsten:

Oft genug wollen frisch Umgezogene zu viel ausgegebenes Geld wieder reinholen, indem sie versuchen, nichtbenötigtes Material wieder an den Mann zu bringen. Manche geben ihre Dinge aber auch unentgeltlich weg, entweder, um sich die Entsorgung zu sparen oder einfach aus Hilfsbereitschaft anderen gegenüber. In jedem Fall können Sie davon nur profitieren. Halten Sie die Augen offen!

Stimmen Sie Ein- und Auszug aufeinander ab:

Achten Sie bei der Kündigung und dem Unterschreiben des neuen Mietvertrags darauf, dass die Ein- und Auszugstermine möglichst nah beieinander liegen. Vermeiden Sie so mit nur wenig Mühe doppelte Mietzahlungen oder teure Hotelaufenthalte.

Lkw möglichst nicht zu Boom-Zeiten mieten:

Sollte es nicht möglich sein, Ein- und Auszug auf den Monatsanfang zu legen, um doppelte Zahlungen zu vermeiden, können Sie immerhin noch mit ein wenig Glück an der Miete des Umzugstransporters sparen. Die meisten Lkw und Sprinter werden nämlich zu Monatsanfang, -ende und -mitte gemietet – und viele Autovermieter haben sich darauf eingestellt, indem sie zu diesen Zeiten die Preise anheben. Sollte auch Ihr Wunschvermieter ähnlich handeln, würde es sich demnach empfehlen, um den 8. oder 22. eines Monats umzuziehen. Vergleichen lohnt sich hier.

Auf die Größe kommt es an:

Bemühen Sie sich von Anfang an um eine möglichst genaue Berechnung des benötigten Laderaumvolumens. Da Sie bei Miet-Lkw in der Regel auch für zurückgelegte Kilometer und verbrauchten Sprit zahlen, geht eine zweite Fahrt mit halbleerer Ladefläche schnell ins Geld. Dadurch ist es meist günstiger, einmal mit einem großen Lkw zu fahren, als mehrfach mit kleineren Möbelwagen.

Von Hartz IV bis Steuererleichterung – Wo kann Vater Staat helfen?

In manchen Fällen hilft Ihnen auch der Staat bei der Bewältigung der Umzugskosten. Bezuschussung oder Kostenübernahme gibt es hierbei vor allem in drei Fällen:

Hartz IV:

Glücklicherweise ist der Staat willens, unter die Arme zu greifen, wenn man mittellos ist. Dies geschieht entweder, wenn das Jobcenter selbst den Umzug fordert oder es für Ihren Umzug einen triftigen Grund gibt. Zu diesen gewichtigen Gründen zählen unter anderem der berufliche Umzug in eine andere Stadt, Trennung und Scheidung sowie die eigene Heirat und unerträgliche Zustände, unter die beispielsweise heftiger Streit mit den Nachbarn fällt. In jedem Fall sollte einem Antrag auf Umzug beim Jobcenter zuerst stattgegeben worden sein, bevor Sie sich auf diese Zuzahlung verlassen, sonst droht die Nichtzahlung.

Jobbedingter Umzug:

Der Staat beteiligt sich auch an Ihren Kosten, wenn Ihr Umzug arbeitsmotiviert ist. Dazu müssen jedoch bestimmte Bedingungen zutreffend sein. Ist Ihr Arbeitsweg nach dem Umzug beispielsweise um mindestens eine halbe Stunde verkürzt, hilft der Staat. Auch wenn sie in eine andere Stadt ziehen, weil Sie dort einen Job gefunden haben oder Ihre Firma den Standort wechselt, können Teile der Kosten von der Steuer abgesetzt werden.

Privater Umzug:

Falls die beiden oben genannten Fälle nicht auf Sie zutreffen, können Sie pro Jahr immer noch 20 % der Ausgaben als haushaltsnahe Dienstleistungen geltend machen – dies gilt jedoch nur, wenn Sie ein professionelles Umzugsunternehmen mit Ihrem Umzug beauftragen.


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